Warum eine KI manche Seiten empfiehlt und andere nie nennt, und was eine Website zitierfähig macht.
Wenn du ChatGPT oder Perplexity nach einer Empfehlung fragst, kommt eine fertige Antwort mit ein paar Quellen. Aber warum genau diese Quellen? Warum tauchen manche Firmen auf und andere nie? Dafür lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen.
Der Ablauf in zwei Schritten
Grob passiert Folgendes:
- Quellen holen. Die KI sucht passende Seiten. Woher, ist unterschiedlich: ChatGPT und Copilot nutzen viel vom Bing-Index, Perplexity crawlt selbst, Google AI Overviews greifen auf den Google-Index zu.
- Antwort bauen. Aus diesen Quellen formuliert die KI eine Antwort und zitiert die Seiten, auf die sie sich stützt.
Wichtig ist Schritt eins. Wer nicht im Index ist, kann in Schritt zwei nicht auftauchen. So einfach ist das.
Was eine Seite zitierfähig macht
Die KI bevorzugt Inhalte, die sie leicht verwenden kann:
- In sich geschlossene Absätze, die auch ohne den Rest der Seite Sinn ergeben.
- Faktisch und konkret. Klare Aussagen statt vager Werbung.
- Aktuell. Alte, tote Inhalte werden seltener herangezogen.
- Passend zur Frage. Die Seite muss genau das behandeln, wonach gefragt wird.
- Vertrauenswürdige Domain und eine klare Entität: Wer bist du, was machst du.
Warum manche nie auftauchen
- Sie stehen in keinem der Indizes, aus denen die KI schöpft.
- Der Inhalt steckt in JavaScript oder unter so viel Ballast, dass die KI ihn nicht sauber liest.
- Die Seite bleibt vage und beantwortet keine konkrete Frage.
- Es fehlt an Autorität, niemand verweist auf sie.
Was du tun kannst
Lesbare, klar strukturierte Inhalte. Konkrete Antworten auf echte Fragen. Eine llms.txt und strukturierte Daten. Und ganz praktisch: Melde deine Seite bei den Bing Webmaster Tools an, denn darüber kommt ChatGPT an viele seiner Quellen.
Das große Ganze dazu steht in SEO reicht nicht mehr: Jetzt zählt auch GEO. Wenn du wissen willst, ob KI-Systeme deine Seite überhaupt verwenden können, schau dir meine SEO- und GEO-Analyse an.